Der Kia Optima Hybrid ist das erste Kia Hybridmodell - kein Klein- oder Kompaktwagen, sondern eine ausgewachsene Mittelklasse-Limousine. Trotzdem ist das Hybridfahrzeug sehr preiswert.


Kia Optima Hybrid fährt einen Kilometer rein elektrisch
Das Doppelherz im Bug des von Ex-Audi-Designer Peter Schreyer gezeichneten Viertürers ist eine Kombination aus 2,4-Liter-Benziner mit 209 PS und einem 30-kW-Elektromotor, die ihre Kraft gemeinsam oder einzeln via Sechsstufen-Automatik an die Vorderräder abgeben. Damit kann der Kia Optima Hybrid elektrisch anfahren oder aus Parklücken herausfahren, ohne dass sich der Fahrer als Gaspedal-Streichler abmühen muss. Denn anders als bei vielen Hybriden meldet sich beim Rangieren nicht gleich der Vierzylinder zur Arbeit. Allein mit der Kraft seines Lithium-Polymer-Akkus säuselt der Kia Optima Hybrid rund einen Kilometer weit.


Einen ECE-Verbrauch hat Kia noch nicht ermittelt, doch im strengen US-Zyklus benötigte der Kia Optima Hybrid im Mittel 6,4 L/100 km – ein Wert, der sich sehen lassen kann. Ob der Benziner oder der E-Motor läuft, können die Passagiere kaum erfühlen, denn der Wechsel von einer Antriebsart zur anderen geschieht sehr sanft. Selbstverständlich gibt es eine visuelle Darstellung, auf Wunsch sogar doppelt: Einmal zwischen den Rundinstrumenten und außerdem auf dem großen Navi-Berührbildschirm. Wer mag, kann sich dort auch eine Verbrauchsstatistik anzeigen lassen.